Folge 12: Extreme Ownership

Der Raid wiped. Zum vierten Mal. Und im Chat passiert danach immer dasselbe: Alle zeigen nach unten in der Gruppe. Niemand zeigt auf sich selbst.

Zwei Navy-SEAL-Offiziere, ein Häuserkampf in Ramadi, und ein Führungsprinzip, das seither in jedem Leadership-Regal steht: Extreme Ownership von Jocko Willink und Leif Babin. Die These ist unbequem: Es gibt keine schlechten Teams. Es gibt nur schlechte Leader.

In dieser Folge übersetze ich die Laws of Combat aus dem Buch in das, was passiert, wenn eure Raid-Gruppe – oder euer Sprint – zum wiederholten Mal scheitert.

Was diese Folge behandelt:

  • Extreme Ownership & No Bad Teams – warum die volle Verantwortung beim Leader liegt, und warum das keine Einbahnstraße ist: Der Leader erklärt, bis der Plan sitzt, jeder Einzelne fragt nach, bis das Warum sitzt

  • Believe & Check the Ego – warum gute Absichten der richtige Ausgangspunkt sind, auch wenn man sich das Vertrauen dafür manchmal erst erarbeiten muss

  • 360-Grad-Feedback und Achtsamkeit – zwei Werkzeuge, um den eigenen blinden Fleck sichtbar zu machen: nach innen die eigene Ego-Reaktion erkennen, nach außen die Reaktionen anderer lesen lernen

  • Die vier Laws of Combat – Cover and Move, Simple, Prioritize and Execute, Decentralized Command, und wie Simon Sineks „Start with Why“ auf Decentralized Command trifft

  • Discipline Equals Freedom und die Dichotomie der Führung – warum jedes Prinzip aus dem Buch, übertrieben, ins Gegenteil kippt

Quellen & Buchempfehlungen:

  • Jocko Willink & Leif Babin: Extreme Ownership: How U.S. Navy SEALs Lead and Win

  • Simon Sinek: Start with Why

Co-op Mode – Gaming trifft Leadership. Für alle, die Teams bauen, nicht nur Prozesse verwalten.

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